Wahrnehmungsweg für Kunst und nachhaltige Entwicklung in Bad Blumau

Gemeinsame Wege in eine positive, nachhaltige Zukunft aufzeigen - das ist das Ziel des neuen Wahrnehmungsweg, ein Projekt des ROSASTURM Kunstlabors.

Emmerich Weissenberger, Leiter des Projektes, eröffnete gemeinsam mit den beteiligten Künstlern am 30. September den Weg der Wahrnehmungen zwischen dem Ort Bad Blumau und dem Rogner Bad Blumau. 

Cube der Würde

Den Mittelpunkt des Wahrnehmungsweges, der zwischen dem Rogner Bad Blumau und dem Ort Bad Blumau verläuft, bildet der Cube der Würde, eine 6 Tonnen schwere Skulptur aus Thoma Holz100. Er ist ein monumentales Zeichen und eine massive Forderung nach dem Grundrecht zur Wahrung der menschlichen Würde und Symbol für die Kraft der Kunst, die jetzt Raum für das Neue schafft.

Turmbau

Unter Anleitung von Emmerich Weissenberger und einem Zimmermann wurde mit Studenten der Universität für Bodenkultur Wien, Jugendlichen und Bewohnern der Gemeinde unter Verwendung regionaler Baumstämme und traditioneller Handwerkstechnik ein Turm errichtet. Der Turm ist Symbolträger für den erweiterten Horizont, den es braucht, um Veränderungen Platz greifen zu lassen.

Gaia

Die Skulptur "Gaia" besteht aus zwei Teilen: dem Kopf und einer Trägersäule, beide aus organischem, vollständig kompostierbarem Material. Das Wort „Gaia" stammt aus dem Griechischen bzw. Indogermanischen und bedeutet „Gebärerin". Als „Urmutter" und Erdengedächtnis soll die „Gaia" uns Menschen ins Bewusstsein rufen, wie wir mit unserem Planeten Erde umgehen.

Windinstallation

Bei der Installation von Skip Grabner handelt es sich um Windräder die ausschließlich aus recycleten PET-Flaschen und alten Kleiderhaken gefertigt wurden. Sie nehmen die Energie auf und lassen Muster entstehen. Dieser dreieckigen, kinetischen Skulptur in fünf Meter Höhe lag die knifflige Aufgabe zugrunde, ein mechanisches Stecksystem zu entwickeln, das Bewegungen in alle Windrichtungen zulässt, aber gleichzeitig ohne zusätzliche Materialien funktioniert.

Weg der Waschungen

Umgeben von Linden ensteht der Weg der Waschungen, von Nora Ruzscis entworfen. Derzeit gibt es drei Wasserstellen: Handwaschung (runde eizellenförmige Schüssel), Fußbecken (bohnenförmiges Becken aus hellem Kunststein) und Menschenbecken (Ganzkörperwaschung). Dieser Weg symbolisiert die Beziehung vom Menschen zum Wasser. Das verwendete Wasser plätschert von einem Becken zum anderen und spiegelt den natürlichen Kreislauf wider. Der Weg der Waschungen wird 2012 mit zwei weiteren Stationen fertiggestellt werden.


Zum Künstler: Emmerich Weissenberger (auch "Eams" genannt) wurde 1966 in Graz geboren, hat die Akademie der Bildenden Künste, Wien (Prof. Franz Graf, Prof. Gunter Damisch, Diplom), die Meisterklasse für Bildhauerei und die Kunstschule Metallgestaltung Ortweinplatz, Graz besucht.

http://www.rosasturm.com/emmerichweissenberger/Blog/Blog.html


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